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27 Tage »Erholung«

In den letzten vier Wochen bin ich ein gutes Stück rumgekommen. Jetzt seh’ ich aus wie so ein Solariumboy, einige meiner Freunde bezeichnen mich als Neger und mein Fernweh ist — bei dem Wetter hier in Dresden — riesengroß. Zum Fotografieren bin ich fast gar nicht gekommen, entweder hatte ich keine Lust oder es gab schon zu viele Leute mit teuren Spiegelreflexen, die weitaus bessere Bilder als ich knipsen.

Fangen wir mit dem Saxtock an. Dort war ich mit im Aufbau- und Barteam. Auch meinen ersten Sonnenbrand hab ich mir auf dem Festival geholt. Am coolsten war wieder die Zeit hinterm Tresen. Das Bier floss in nie dagewesenen Mengen, die Leute waren gut drauf und musikalisch kam ich auch auf meine Kosten. Die ganzen Metal- und Hardcorebands waren nicht so mein Fall, aber Die Ukrainiens, Waiting for Steve und Front 77 trafen meinen Nerv (positiv). Bei letzteren ertanzte ich mir sogar ein blaues Auge 8-)

Auge, frisch eins abbekommen

Auge; frisch eins abbekommen

Im fliegenden Wechsel ging es weiter in den Harz zum Kraftwerk-Sommercamp. Das tat richtig gut. Schön abgeschieden von der Welt, mitten im Grün, wenige Schritte weit vom See entfernt und ohne Handyempfang waren wir in der Flambacher Mühle untergebracht. Ich glaube, dort habe ich mich am meisten erholt. Wie genau weiß ich auch nicht mehr; die Gemeinschaft war super, die Predigten auch und wenn man wollte gab es genug Rückzugmöglichkeiten zum chillen.

Morgens am See

Morgens am See

Und wieder ging es ohne Pause weiter: als Gruppenleiter auf der Sardinienrüstzeit der EJA. Zusammen mit Jan leitete ich dort eine Gruppe von 14 Jungs (zwischen 14 und 18 Jahren alt). Die Zeit auf der Insel war geprägt von Sonne, Strand und Meer. So oft es ging riss ich mich um die Strandaufsicht, meine Bibelarbeit bekam gutes Feedback und in meiner Erinnerung schweben viele lustige Momente. So wurde erfolgreich das Gerücht verbreitet, dass es besser sei sich bei Vollmond mit Sonnenmilch einzucremen … Mondbrandgefahr 8-)

Jan und ich als Strandpolizei: Mondbrandgefahr!

Jan und ich als Strandpolizei: Mondbrandgefahr!

Der Alltag gestaltet sich nun ziemlich ungemütlich. Hier in Deutschland ist es mir zu kalt, die Sonne scheint recht wenig und ich muss mich so langsam vorbereiten Dresden zu verlassen. Vermutlich verschlägt es mich nach Hessen um dort Soziale Arbeit zu studieren. Aber ein paar Wochen bleibe ich noch hier ;-) (^_^)/”

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