Jeder Mensch besitzt ein »Ich«. Jeder Mensch wird täglich mit seinem »Ich« konfrontiert. Weil das ziemlich nervig sein kann bemühen sich sehr viele Menschen ihr »Ich« zu pflegen. Auch ich finde mein »Ich« enorm wichtig! 
Um unser »Ich« zu verschönern gibt es viele Lösungsansätze:
Sicher gibt es Mischformen und weitere Rollen im Spiel des Lebens. Alles von dem ist gut. Die Menschheit braucht kluge Köpfe, fleißige Arbeiter, funktionierende Gesellschaften und Gemeinschaften, Selbstbestätigung, fähige Leitbilder und Freude im Leben. Aber eben nur im Leben und nicht als Leben.
Man versucht selber die Kontrolle zu behalten und man meint es gelingt einem auch: »Ich« bin erfolgreich, »Ich« bin schön, »Ich« habe Freunde, »Ich« bin wichtig und vor allem es gefällt mir, dem »Ich«. Andere, die das nicht auf die Reihe bekommen, gelten als Absteiger oder Versager.
Da gab es mal einen Typen, der Hatte als Kind die Arschkarte gezogen. Sein Papa wollte seine Mama schon vor seiner Geburt verlassen, weil er halt nicht der richtige Papa war. Dazu kam es dann doch nicht. Er wurde durch dumme Zufälle in einem Stall geboren, als „Sohn“ eines armen Handwerkers. Sein richtiger Vater war Gott. Auch wenn viele meinen es gibt keinen Gott bitte ich diese weiter zu lesen wie es dem Sohn von jemanden den es nicht gibt erging. Denn die Person Jesus ist historische Tatsache.
Dieser Jesus hing mit Leuten rum, die damals von allen verachtet wurden: Ausländer, Geistesgestörte, Nutten, Terroristen, Penner, Fanatiker und Leuten, die richtig schwer ansteckende Krankheiten hatten. Die High Society, ihre Art der Meinungsmache, Vorherrschaft und Religionsvorstellung, kritisierte er. Als Belohnung wurde er runtergemacht, gefoltert und hingerichtet.
Christen sind der Meinung, er ist wieder auferstanden, hat den Tod besiegt und, weil er nie gesündigt hat, auch unsere Schuld vor Gott tilgt – wenn wir das annehmen. Ich bin Christ! 
Ist Jesus nur was für Versager? Er erzählte, dass unser »Ich« wie wir es schmücken, pflegen und verehren vergänglich ist. Ein toller Name und viel Geld können uns einsam machen, früher oder später wird jeder hässlich, kaputt und schwach. In einer tollen Gemeinschaft kann man seine Identität verlieren und von Alphatierchen fehlgeleitet werden. Diese Alphatierchen stehen aber unter enorm hohen Druck, sie platzen manchmal ganz überraschend. Und der Spaß vergeht oft schneller als man es begreifen kann, man findet sich in einer Abhängigkeiten wieder.
Wie wird man nun groß und stark, mächtig und weise, hübsch und begehrenswert? Als es mal darum ging, wo man sich auf einer Feier seinen Sitzplatz suchen sollte sagte Jesus: „Jeder, der sich selbst ehrt, wird gedemütigt werden; aber wer sich selbst erniedrigt, wird geehrt werden“ (Bibel … Hoffnung für alle, Lukas 14,11).
Wir Menschen sollten erkennen, dass wir einfach nicht der Herr sein können. Wir können es uns einreden, aber nach längerem Nachdenken stellt (glaube ich) jeder fest, dass er immer noch mindestens einen Herrn hat. Ob es ein anderer Mensch, der Staat, das liebe Geld oder was auch immer ist, es kann kaputt gehen. Geschichte, Alltag und Film lehren uns, dass Staaten vergehen, Inflation das Geld entwerten kann und Menschen sterben; sogar die Liebe kann erkalten.
Was bleibt ist Gott, oder der Tod.
Gott ist für alle da, er macht dich groß, wenn du dich klein machst.
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Anmerkung: Die Grafiken/Smilies funktionieren nicht!
Sonst eine sehr schöne evangelisierende Andacht.
Falls ich nen Wunsch äußern darf, dann würd ich mir das nächste mal eine tiefgehende Andacht wünschen