Ausgeschlafen und auch wieder trocken sitze ich an meinem Laptop und kann euch vom Wochenende berichten:
Nach je einem Abendbesuch bei den letzten zwei Saxstock-Festivals war ich dieses Jahr zum ersten Mal und Vollzeit als Mitarbeiter dabei, was mir sehr gut gefallen hat. Auf meinem Namens-Schildchen stand zwar Catering, doch aus mir heute unerklärlichen Gründen hatte ich mich damals noch für Werbung, Auf-/Abbau und Gebet/Seelsorge angemeldet. Dies und ein guter LineUp sorgten für ein abwechslungsreiches Programm.
Am Donnerstag Mittag ging es schon/erst los. Meine Mitfahrgelegenheit fand ich bei Tobi und Steffi. Nach ein paar Einkaufspausen trafen wir dann auf der Insel in Frauenhain ein und durften ne Weile auf die Wiederkehr der Anderen vom Mittagessen warten. Die Zeit verging so lala mit Zäune aufstellen, Zelte aufbauen und Leuten bei der Arbeit zusehen. Erwähnenswert ist da auch ein Pavillon bei dem einige Teile fehlten aber auch sehr viele zusätzliche Stangen vorhanden waren die auf keine Weise passen wollten. Ohne Bauanleitung und mit viel Gaffer Tape stand irgendwann dann auch dieses Zelt.
Den Abend verbrachten wir mit Grillen und einen heftigen, kurzen Gewitter mit Hagel in gemütlicher Runde.
Freitag wurde weiter aufgebaut, da waren noch die Openstage und die Beleuchtung dran. Als schon die ersten Besucher auf dem Platz waren kam ein zweites Gewitter angerollt. Dieses war ziemlich doof, da der Bereich vor der Bühne und das halbe Gebetszelt unter Wasser standen, bei unserem tollen Gaffer-Pavillon das Dach zusammengebrochen war und an vielen Stellen weitere Schäden entstanden waren. Mit Besen und Schneeschippen wurde dann das Wasser weggeschoben. Verspätet spielten dann auch die verschiedenen Bands, von denen ich nur Cottonbomb mit ihren fetten Bluescore erlebte. Den restlichen Abend war mein Platz hinter der Bar und im Gebetszelt. Im Zelt fragte mich so gegen vier mein Bruder ob noch Bands spielen. Ich musste ihn nach seinem überzogenen Nickerchen enttäuschen.
Samstag startete mit einem guten Gottesdienst/Hauptseminar mit Lobpreis von den Irrsternen aus Leipzig. Am Abend war ich verstärkt im Gebet unterwegs. So hörte ich kein Konzert direkt, leider auch nicht das von Day of Decision, wo mein Bruder singt. Dafür erlebte ich aber viele geniale Dinge mit Gott, z.B. ein genialer Panoramablick auf das Gelände mit orangen/roten Halbmond bei einem „Marsch“ um die Insel. Leider ist das Foto verwackelt. Der Tag verging irgendwie sehr schnell, keine Ahnung wo die ganze Zeit hin ist.
Auf den trockenen Samstag folgte der verregnete Sonntag: wieder mit gutem Gottesdienst und später in Aufbruchstimmung. Als viele Leute ihre sieben Sachen packten begannen wir mit dem Abbau. Zum Glück hatte ich längere Zeit in der überdachten Bar zu tun. Abends als es dann endlich aufklarte standen nur noch die massiven Gebäude und das Bierzelt. Das war auch so ganz in Ordnung.
Nach Dresden nahm mich dann Thoralf mit.
Vielen Dank an Friedemann und alle anderen Organisatoren, sowie an meine Mitfahrgelegenheiten. War alles voll cool!
Alle Bilder könnt ihr euch in meiner Bilder Galerie ansehen
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